Dienstag, 18. Februar 2025

Von Frauen & Männern

© Ranndy Frahm

Von Frauen & Männern

Seit die Frauen – berechtigt – angefangen haben, sich ihrer Rechte bewusst zu werden und diese auch einzufordern, haben es sehr viele Männer richtig schwer. Ich beobachte dies immer wieder im Alltag. Normale Gespräche, um sich kennenzulernen, finden kaum noch statt. Ganz oft stehen die Männer im Hintergrund, finden eine Frau absolut toll, aber trauen sich nicht, sie anzusprechen. Es könnte ja falsch verstanden werden, vielleicht wird es als sexistisch eingeordnet oder gar als sexueller Übergriff definiert. Dann lieber ruhig in der Ecke stehen und im Alter allein verenden.

Wo sind wir mit unserer zwischenmenschlichen Kommunikation angekommen? Wo ist eine Gleichstellung der Geschlechter, wenn der eine Part urplötzlich zum Alpha und der andere zum devoten Beta formiert wurde? Es kann doch nicht gesund sein, wenn Männer Angst davor haben, eine Frau anzusprechen. Es wird auch evolutionär keine sonderlich großartige Resonanz erzeugen, wenn sich die Geschlechter ihrer Gleichheit nicht bewusst sind.

Wo ist das klassische Flirten geblieben? Wo die sagenhaften Versuche, eine Person für ein gemeinsames Leben zu finden? Wie können wir davon ausgehen, eine Person fürs Leben zu finden, wenn wir uns die Möglichkeiten dafür zunichtemachen? Es wird Zeit, dass die Geschlechterrollen wieder ihren Platz einnehmen. Natürlich meine ich damit nicht die gesellschaftliche Rolle. Ob Mann, Frau oder diverse Person, alle Menschen sollten beruflich, finanziell und sozial gleichgestellt sein. Mit gleichen Rechten und gleichen Pflichten. Aber die Magie zwischen den Geschlechtern, sie sollte endlich wieder auferstehen. Sie sollte Sterne zum Schmelzen bringen und Herzen aneinanderbinden.

Ohne dieses gewisse Knistern verlieren wir das, was uns ausmacht.

© Ranndy Frahm

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