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| © Ranndy Frahm |
Wir leben in einer Zeit, deren Schnelllebigkeit uns mehr als nur überfordert. Sie zerstört uns. Täglich erreichen uns Tausende Informationen, ausgesendet von den unterschiedlichsten Kanälen. Gleichzeitig werden wir von subjektiven Meinungen auf allen sozialen Plattformen überschwemmt. Aber wer von uns macht sich schon die Mühe, all die einfliegenden Informationen auch wirklich auf deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen? Oder ist es nicht doch eher so, dass wir die simplen und einfachsten Infos, als wahr und eindeutig annehmen? Auch wenn sie falsch sind! Ganz zum Wohlwollen der #AfD!
In Deutschland geht es nicht wirklich um eine Migrationskrise. Es geht viel mehr um eine Integrationskrise. Ein großer Teil der AfD-Wähler:innen kann unser Land nicht in die Zukunft führen. Das liegt zum einen am Bildungsniveau und zum anderen am fehlenden Bildungswillen. Wir brauchen integrierte Fachkräfte. Wir brauchen Menschen aus anderen Ländern, die uns dabei helfen, unser Land stark und konkurrenzfähig in die Zukunft zu führen.
Und nur weil einige „Ausländer“ Attentate vollführen oder einen kriminellen Lebensstil verfolgen, bedeutet dies nicht, dass der Großteil ausländischer Mitbürger:innen ebenso unzulänglich ist. Selbstverständlich muss eine neue Abschiebepolitik in Bezug auf kriminelle Zuwander:innen (ohne deutschen Pass) formiert werden. Jedoch darf dabei die Migration bzw. Integration nicht Vordergrund der Debatte sein.
Die Debatte sollte sich vielmehr um einen großen Teil deutscher Bürger:innen drehen, welche nicht willens sind, sich am sozial-gesellschaftlichen Geschehen zu beteiligen. Sei es durch ein Ehrenamt, durch einen Minijob oder einen Arbeitsvertrag, der vielleicht nicht den eigenen (oft sehr irrealen) Vorstellungen entspricht. Ebenso sollten wir überlegen, ob hilfesuchende Menschen aus dem Ausland nicht doch ganz grundsätzlich eine Arbeitserlaubnis erhalten. Damit würden viele gravierende Probleme Deutschlands beseitigt werden. Gleichzeitig kann der deutsche Pöbel auch weiterhin keiner Arbeit nachgehen, Hartz IV kassieren, am Kiosk stehen, Bierchen schlürfen, orthografisch sowie inhaltlich fehlerhafte Postings setzen und natürlich ganz erbost, die #AfD wählen.
Ein Gedanke zum Schluss: „Die Problematiken, welche du als wichtig erachtest, sind nicht zwangsläufig die Problematiken, die andere als wichtig erachten. Deine Meinung ist kein Maßstab. Maximal ein Denkanstoß. So wie meine Meinung auch.
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© Ranndy Frahm

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